Sarah web Puh, nun ist es fast geschafft. Nur noch die letzten Korrekturen einarbeiten, drucken, abgeben und dann erstmal durchatmen. Diese Gedanken gehen wahrscheinlich jedem Studenten durch den Kopf, der noch an seiner Abschlussarbeit feilt, sodass am Ende alles perfekt ist. So hofft man zumindest…

Sechs Monate lang habe ich meine Magisterarbeit im Personalmarketing der Salzgitter AG geschrieben. Eine aufregende Zeit, in der ich erneut detaillierte Einblicke in das Hochschulmarketing bekam und durch meine Abschlussarbeit und Mitarbeit selbst etwas beitragen konnte. Ich habe viel gelernt, vor allem, da mir die Abläufe aus dem Praktikum, das ich ein Jahr zuvor absolviert habe, bereits bekannt waren. Neben dem Tagesgeschäft gab es auch dieses Mal eine Menge Besonderheiten, an die ich mich gerne und meist auch mit einem Schmunzeln erinnere:
Zum einen ist das die Hannover Messe. Auf Interessierte zugehen und diese zu beraten, das ist genau mein Ding! Also war ich mit viel Engagement und Spaß bei der Sache und merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging. Erst am Abend machten sich die schmerzenden Füße bemerkbar, schließlich war man jeden Tag über 9 Stunden auf der Messe. Und das eine Woche lang.
Auf diesem Wege möchte ich mich auch nochmal bei den vielen Besuchern bedanken, die so freimütig vor unserem Bugatti posiert haben und mit Begeisterung an dem Stahlkochspiel teilgenommen haben. Die Fotos dazu finden Sie hier im Blog. Zur besten Stahlköchin kürten wir übrigens Frau Manuela P., die sich nun über den Gewinn, eine besondere Flammschale, die 2006 den Stahl-Innovationspreis gewonnen hat, freuen darf.
Viel Spaß bereiteten uns die Besucher, die ausschließlich wegen der Werbegeschenke auf die Messe kamen. Diese waren daran zu erkennen, dass sie große Koffer hinter sich herzogen, alles einsteckten, was in Reichweite war und auch nicht vor Zuckertütchen zurückschreckten, die auf einer Untertasse lagen. Um diese zu ergreifen, wurde auch ein bisschen geschubst. Was solls! Kaffee ohne Zucker ist ja sowieso gesünder, nicht wahr?

Interessante und anregende Gespräche habe ich auch auf der Firmenkontaktmesse connecticum geführt. Zwar war es furchtbar warm und schwül in der Halle, aber aufgrund der interessierten Absolventen verging die Zeit erneut wie im Flug. Und nach der Messe konnte man sich bei Cocktails und Sushi wieder stärken.
Eine andere Herausforderung war das tägliche Gezwitscher bei Twitter. Gar nicht so einfach, sich jeden Tag neue kurze Botschaften zu Karriere, Stellenangeboten und anstehenden Events auszudenken. Dennoch hatte ich so die Möglichkeit, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Durch die Zeit im Personalmarketing habe ich gemerkt, dass ich später gerne in diesem Berufsfeld arbeiten möchte. Interessierte für das Unternehmen begeistern, frische Texte schreiben und mit neuen Kommunikationsplattformen arbeiten – das hat mir großen Spaß bereitet!
Leider rückt der Abschied immer näher. Gar nicht so einfach, wenn man sich so an alles und die Mitarbeiter aus der Abteilung gewöhnt hat. Aber wer weiß, vielleicht sieht man sich ja bald mal wieder…(Autorin: Sarah Römsch)

Markus Rottwinkel

Drei Dinge, die mir zur Salzgitter AG einfallen: 1. Faszinierende Dimensionen bei Anlagen und Prozessen 2. Stahl riecht lecker 3. Hieß der Ort oder der Konzern zuerst Salzgitter?

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1 Kommentar
  • Kristina Nowakowski

    9. Mai 2010, 20:01

    Hallo Sarah! Das hört sich nach einer sehr spannenden und abwechslungsreichen Magisterarbeit an! Viel Erfolg bei der Jobsuche :)! Viele Grüße aus Dortmund, Kristina

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