Bewerbungsgespräche sind anders – anders als normale Alltagsgespräche, anders als Präsentationen und anders als reines Zuhören. Sie sind eine spannungsgeladene Mischung aus allem. Wobei die Spannung von den Beteiligten sicherlich unterschiedlich erlebt wird. Auf der einen Seite sitzen der Personaler und der zukünftige Vorgesetzte, die schon oft Gespräche dieser Art geführt haben und entsprechend routiniert und gelassen sind. Auf der anderen Seite sitzt der oder die Bewerber/in und ist schrecklich nervös. Das wissen aber alle Beteiligten. Daher versuchen wir Personaler meist auch erstmal ein bisschen was für das Gesprächsklima zu tun und fragen so Sachen wie “Hatten Sie eine gute Anreise?” etc.

Was macht man aber nun, wenn man kurz vorher an der Tankstelle noch einen Kaffee geholt hat und dummerweise beim ersten Schluck der Deckel vom Pappbecher aufging? Gespräch kurzfristig wegen Krankheit absagen? Den Kapuzenpulli, der noch im Auto lag, drüberziehen und auf casual friday machen? Oder soll man sich eine herzzerreißende Geschichte ausdenken, in der man als Held beim letzten Rettungseinsatz spontan hinter der tauben Großmutter herhechtete, um sie noch schnell von der Straße zu ziehen, bevor der Bus kommt? Dass dabei der Coffee to go dran glauben musste, wird jedem klar sein.

Lesen Sie auf den Seiten von berufsstart.de, was Herr Gießelmann, Personalreferent der Salzgitter Flachstahl GmbH, dazu sagt und welche weiteren Tipps er hat, um einem Arbeitgeber auf Augenhöhe begegnen zu können.

Markus Rottwinkel

Drei Dinge, die mir zur Salzgitter AG einfallen: 1. Faszinierende Dimensionen bei Anlagen und Prozessen 2. Stahl riecht lecker 3. Hieß der Ort oder der Konzern zuerst Salzgitter?

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