Was erwartet Auszubildende eigentlich in der Ausbildungswerkstatt der Salzgitter Flachstahl GmbH? Um das herauszufinden, haben Ann Sophie (Praktikantin) und Sophie (Studentin im Praxisverbund, BWL) aus dem Nachwuchsmarketing einen Blick hinter die Kulissen geworfen: Vier Tage lang durften sie in die Bereiche Metall und Elektro eintauchen, praktische Erfahrungen sammeln und den Arbeitsalltag der Auszubildenden hautnah erleben. Was Ann Sophie und Sophie alles erlebt haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag!

links: Ann Sophie (Praktikantin), rechts: Sophie (Studentin im Praxisverbund, BWL)

Nach vier Tagen, zwei Bereichen und einer Menge neuer Eindrücke hatten wir eine klare Antwort darauf, was Auszubildende bei uns erwartet. Unsere Hospitation zeigte uns vor allem, wie vielseitig eine Ausbildung bei der Salzgitter Flachstahl GmbH sein kann. Im Rahmen der Hospitation bekamen wir die Möglichkeit, in die Ausbildungen der Elektroniker:innen für Automatisierungstechnik sowie der Industriemechaniker:innen hineinzuschauen. Dabei spielt der Kontakt zu den Auszubildenden für unsere Arbeit eine große Rolle, da wir sie in Messen, Schulbesuche und Social-Media-Beiträge einbinden. Je zwei Tage verbrachten wir in den Bereichen Elektro und Metall und nahmen dabei viele neue Eindrücke mit und sammelten selbst praktische Erfahrungen.

Der Elektrobereich Stromstecker
Im Elektrobereich starteten wir nach einer Sicherheitsunterweisung mit einer Einführung in das Löten. Schutzkleidung und Schutzbrille waren dabei Pflicht. Nachdem uns die Grundlagen erklärt wurden, durften wir direkt selbst aktiv werden und eine eigene Leuchtstele verlöten, die wir am Ende mitnehmen durften. Besonders beeindruckend war es zu sehen, wie aus einzelnen Bauteilen Schritt für Schritt ein funktionierendes Werkstück entstand. Die Auszubildenden standen uns dabei jederzeit zur Seite und erklärten geduldig jeden Arbeitsschritt.
Anschließend bekamen wir einen Einblick in das Lesen und Verstehen von Schaltplänen. Zwei Auszubildende erstellten für uns einen Schaltplan, den wir danach praktisch an Schaltschränken umsetzten. Mit Schraubendreher, Seitenschneider und Abisolierzange verdrahteten wir die einzelnen Komponenten selbstständig. Die Freude war groß, als am Ende alles funktionierte und unsere Schaltungen erfolgreich in Betrieb gingen.
Ein weiterer Teil unseres Besuchs im Elektrobereich war eine kleine Hausinstallation. Wir installierten selbst eine Steckdose und einen Lichtschalter. Der spannendste Moment kam beim Funktionstest. Als die Lampe aufleuchtete, war die Begeisterung entsprechend groß. Gerade diese praktischen Aufgaben zeigten uns, wie abwechslungsreich und vielseitig die Ausbildung im Elektrobereich ist. (Video bei Instagram)
Neben den praktischen Tätigkeiten bekamen wir außerdem einen Überblick über die verschiedenen Lehrgänge und Ausbildungsinhalte. Die jeweiligen Meister erklärten uns die unterschiedlichen Bereiche, beantworteten unsere Fragen und vermittelten uns so einen noch besseren Eindruck von der Ausbildung.

Der Metallbereich Blitz
Auch im Metallbereich sammelten wir viele spannende Erfahrungen. Nach einer Sicherheitsunterweisung erhielten wir zusätzlich zu unserer persönlichen Schutzausrüstung noch Handschuhe und eine Cap sowie einen Überblick über die Ausbildung und die verschiedenen Tätigkeiten im Metallbereich.
Mithilfe der Auszubildenden lernten wir das Anreißen und Körnen von Metall kennen. Beides sind wichtige Grundlagen für das spätere Bohren. Zunächst übten wir an einer einfachen Vorlage, um ein Gefühl für die Werkzeuge zu bekommen. Danach arbeiteten wir an einer anspruchsvolleren Vorlage mit verschiedenen Formen, die wir mit Anreißnadel und -zirkel übertrugen.
Nach diesen Grundlagen wurde es kreativ: Wir stellten gemeinsam mit Auszubildenden eine Stahlrose her. Die einzelnen Bauteile waren bereits vorbereitet, sodass wir direkt mit dem Dengeln der Blütenblätter beginnen konnten. Schritt für Schritt entstand so eine eigene Stahlrose, die nie verwelkt.
Am zweiten Tag im Metallbereich arbeiteten wir an verschiedenen Maschinen. Nach einer ausführlichen Einweisung führten wir erste Bohrungen durch und lernten dabei, wie wichtig die richtige Vorbereitung des Materials ist. Dazu gehörten das Entgraten, Anreißen und Körnen. Gemeinsam mit den Auszubildenden bearbeiteten wir außerdem einen Motorblock für einen kleinen Metalltraktor, der in der Ausbildung gebaut wird. Dabei wurde uns erklärt, welche Bohrer verwendet werden, wie die passende Drehzahl eingestellt wird und worauf beim Arbeiten an den Maschinen besonders zu achten ist. Anschließend schnitten wir Gewinde in die gebohrten Löcher, damit später Schrauben eingesetzt werden können. Abschließend bekamen wir dann noch Einblicke in die Dreh- und Fräsmaschinen, die wir ebenfalls bedienen durften. (Video bei Instagram)

Unser Rückblick
Die Tage in der Ausbildungswerkstatt waren für uns eine sehr spannende und lehrreiche Erfahrung. Unsere Hospitation zeigte uns, wie vielseitig eine Ausbildung bei der Salzgitter Flachstahl GmbH sein kann. Besonders beeindruckt hat uns, mit wie viel Engagement und Begeisterung die Auszubildenden und Meister uns begleiteten. Ob bei Fragen oder bei den praktischen Aufgaben, wir wurden jederzeit unterstützt und konnten unglaublich viele neue Eindrücke sammeln.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Auszubildenden und Ausbilder:innen, die sich die Zeit nahmen, uns ihren Arbeitsalltag zu zeigen und uns diese wertvollen Einblicke zu ermöglichen.

Nach rechts weisender Zeigefinger (Handrücken) Du möchtest selbst erleben, wie abwechslungsreich eine Ausbildung bei uns ist? Dann informiere dich jetzt über unsere Ausbildungsangebote und starte deine berufliche Zukunft bei Salzgitter! Entdecke unsere Ausbildungsberufe und bewirb dich direkt auf unserer Karriereseite.

Melis Ayhan

Drei Dinge, die mir zur Salzgitter AG einfallen: 1. Stahl schweißt zusammen 2. mit innovativen Technologien GROSSES bewegen 3. eine GROSSE Familie mit über 150 Töchtern

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