Laura Liebisch fing bereits mit 16 Jahren an zu jobben und hat dadurch in den verschiedensten Branchen Berufserfahrungen sammeln können. Aktuell studiert sie Tourismusmanagement mit dem Schwerpunkt Business-Travel an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Salzgitter und ist derzeit von August bis Oktober bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG) tätig.

„Wie bist du in der Abteilung Integriertes Auftragsmanagement (IAM) gelandet?“

Laura: „Zu Beginn konnte ich mir unter IAM wenig vorstellen und hatte mich eigentlich auf die Stellenausschreibung als Werkstudentin im Personalmanagement beworben, ein Thema, das auch Bestandteil meines Studiums ist. Die Stelle war jedoch nicht mehr verfügbar, daher wurde ich dem IAM zugeordnet“.

Wie sich nach kurzer Einarbeitungszeit zeigte, hat die Abteilung dennoch gut gepasst, da hier Prozessabläufe ständig mit unterschiedlichen Bereichen nach ihrer Richtigkeit und Aktualität abgesprochen werden müssen. Hierbei konnte Laura ihre hohe Kommunikationsfähigkeit gut einsetzen, welche für ihre anfallenden Tätigkeiten eine große Rolle spielt.
Aufgaben wie „Arbeitsanweisungen zu digitalisieren und aktualisieren“ gehören ebenfalls dazu. Diesbezüglich musste mit den verschiedenen Abteilungen geklärt werden, ob Veränderungen oder Ergänzungen hinzugekommen sind, so heißt es.

Sicherlich ist es für jemanden, dessen Studium nicht unbedingt mit dem Arbeitsbereich zusammenhängt, zu Beginn nicht leicht gewesen. Daher möchte ich von Laura wissen, wie ihre Anfangszeit hier verlaufen ist und welchen Herausforderungen sie begegnet ist.

Laura
: „Ich wusste am ersten Tag nicht, was eine Bramme oder ein Coil ist, ich habe sozusagen bei null angefangen. Die ganzen Prozessabläufe am Anfang zu verstehen, war schwierig. Die Kollegen sind jedoch sehr hilfsbereit und haben für mich Zeichnungen zur Veranschaulichung angefertigt und mir alles genau erklärt.
Zum Kennenlernen gab es einen Rundlauf durch die gesamte Abteilung, was sehr hilfreich war, die Produktionsabläufe zu verstehen und so gezielte Fragen für die Umsetzung stellen zu können.
Der Rundlauf fing an bei der Stranggussanlage und hörte bei der Bandbeschichtung auf. Die technische Seite war nicht unbedingt ein Bestandteil meines Studiums. Trotzdem war es spannend zu sehen, wie der Produktionsablauf aufeinander aufbaut“.

Wie sich herausstellte, hat sich bei Laura eine technische Affinität entwickelt, was sie sich vorher nicht unbedingt gedacht hätte. Vieles sei vom Studium in den Bereichen trotzdem anwendbar. Zum Beispiel die (allgemeinen) Abläufe eines Prozesses und die Verfahren, die strukturierten Arbeitsweisen ähnlich sind.

Laura: „Ich bin mittlerweile im Unternehmen angekommen und könnte mir die SZAG als zukünftigen Arbeitgeber gut vorstellen. Vor meiner Werkstudentenbeschäftigung war das nicht der Fall. Stahlindustrie? Hat jetzt nicht unbedingt mit dem zu tun, was ich studiere“.

Ihr „Steckenpferd“ ist nach wie vor das Travelmanagement, welches im Einkauf der SZFG angesiedelt ist. In diesem Zusammenhang hat sie großes Interesse an einem Praktikum in dieser Abteilung und einer sich gegebenenfalls anschließenden Trainee-Tätigkeit.

Saadet Coskun

Drei Dinge, die mir zur Salzgitter AG einfallen: 1. Im Paternoster ist die Weiterfahrt nach dem letzten Stockwerk ungefährlich 2. beeindruckende Anlagen im Hüttenwerk 3. Kollegialität!

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