20 Auszubildende, zwei Vorstände und ausreichend Zeit für Präsentation und Diskussion: „Vorstand meets Azubis“ heißt die Veranstaltung, die nun zum zweiten Mal in Salzgitter stattgefunden hat. „Vorstände und Auszubildende begegnen sich im täglichen Arbeitsleben eher selten“, berichtet Dr. Florian Löbermann, Leiter Berufliche Bildung Salzgitter Flachstahl GmbH und zuständig für das Thema Bildung im Konzern. Um trotzdem einen Austausch zu ermöglichen, wurde die Veranstaltung eingeführt.

Neben dem Dialog mit Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorstandsvorsitzender, und Arbeitsdirektor Michael Kieckbusch gibt es weitere Intentionen. Die Azubis kommen aus den unterschiedlichen Geschäftsbereichen und sollen beim vorbereitenden Arbeitstreffen auch Informationen über den Konzern und seine Tochtergesellschaften austauschen. Sie befinden sich alle in der Mitte ihrer Ausbildung und haben sich aufgrund guter Prüfungsergebnisse qualifiziert.

Bastian, Azubi bei der KHS Corpoplast GmbH in Hamburg, erzählt uns, was er an den drei Tagen erlebt hat:

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„Am Dienstagmorgen ging es für mich los nach Salzgitter. Um 11:30 Uhr traf ich zum ersten Mal auf die Organisatoren und die anderen Teilnehmer der Veranstaltung. Nach einer kurzen Kennlern-Runde teilten wir uns in unsere Lieblingsthemen auf, die wir gerne bearbeiten und dem Vorstand vorstellen wollten. Da mich das Thema „Bedeutung Ausbildung“ am meisten interessierte, ordnete ich mich zu der Gruppe zu. Weitere Themen waren: „Zukunftsthemen/Industrie 4.0“, „Kundenorientierung“ und „Fragen an den Vorstand“. In insgesamt drei Arbeitsphasen erstellten wir mit Hilfe von Metaplanwänden Präsentationen. Bei den Themen war es uns wichtig, die Dinge aus unserer eigenen Sicht zu sehen und diese auch so dem Vorstand zu präsentieren. Ab dem späten Nachmittag war ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Es ging zum Essen, Bowlen und zu meinem zweiten persönlichen Highlight, dem Escape-Room.

Plakat zu Vorstand_meets_AzubisMein absolutes Highlight war selbstverständlich der 16.11.17, der Tag an dem wir unsere Präsentationen dem Vorstand vorstellen sollten. Die Anspannung an dem Morgen war sehr groß. Doch als der Vorstand, vertreten durch Herrn Kieckbusch und Herrn Prof. Dr.-Ing. Fuhrmann, ein paar einleitende Worte sprach und die Lockerheit ihrerseits deutlich wurde, war die Anspannung schnell verflogen. Wir stellten nacheinander unsere Themen vor und kamen gleich danach ins Gespräch mit den beiden. Sie stellten uns Fragen zu einzelnen Sichtweisen und gaben uns ausführliche Antworten auf jede unserer Fragen. Geendet hat das Treffen mit dem Vorstand bei einem Mittagessen an einem Tisch mit dem Vorstand, bei dem wir über alle möglichen Themen „gequatscht“ haben. Auf dem nebenstehenden Bild ist ein Überblick zu sehen über die Themen, die wir mit dem Vorstand besprochen haben.

Meiner Meinung nach war die Veranstaltung ein voller Erfolg! Sie war von Anfang bis Ende perfekt durchorganisiert und sehr interessant. Mir war es eine große Freude, den Vorstand einmal ganz persönlich in einem so kleinen Kreis kennenzulernen.“

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Merle und Philipp, Azubis der Standorte Hamm und Ilsenburg, fassen ihre Sicht der Dinge so zusammen:

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„Vom 14.-16. November 2017 durften wir, Philipp und Merle, an der zum zweiten Mal stattgefundenen Veranstaltung „Azubi Meets Vorstand“ teilnehmen, die der Vorstand vom vergangenem Jahr gut in Erinnerung hielt. Da wir sonst nur die Möglichkeit besitzen, mit Auszubildenden unserer Gesellschaft zu sprechen, war dies eine großartige Chance, sich mit anderen Azubis auszutauschen, die dem Konzern angehören.

Trotz der anfänglichen Spannung und Unbehaglichkeit des einen oder anderen lernten wir uns im Laufe des ersten Tages gut kennen, sodass sich die Stimmung langsam lockerte. Begonnen wurde mit einer kreativen Vorstellungsrunde und mit der Bekanntgabe der Schwerpunkte, mit denen wir uns bis Donnerstag befassen sollten: „Kundenorientierung“, „Industrie 4.0″, „Bedeutung der Ausbildung“ und „Fragen an den Vorstand“. Merle und ich suchten uns zwar nicht das gleiche Thema aus, doch trotzdem herrschte unter den Gruppen ein reger und erwünschter Informationsaustausch, um neue Ideen und Anregungen für die eigene Präsentation zu gewinnen. Die Verständigung innerhalb und auch außerhalb der Arbeitsgruppen bereitete uns enorm viel Freude, da jeder Azubi in der Lage war, seine Meinung sinnvoll einzubringen, Kritik anzunehmen und konstruktiv umzusetzen.

Am Donnerstag herrschte Aufregung, bevor Herr Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann und Michael Kieckbusch eintrafen – verständlich, denn die Chance, den Vorstand auf so persönliche Weise zu treffen, erhält man nicht oft. Allerdings wurde die Stimmung deutlich entspannter durch den Humor der Beiden und ihre freundliche und interessierte Art. Nachdem jede Gruppe mit ihrem Referat fertig war, folgten umfassende Meinungsäußerungen, Fragen und Vorschläge von unserer Seite. Besonders interessant war es zu sehen, wie der Vorstand auf unsere Anregungen und Fragen zu verschiedenen Problematiken und Sichtweisen locker, aber auch umfassend reagierte. So konnte die von Anfang an entspannte Atmosphäre durchgehend bestehen bleiben. Herr Prof. Dr.-Ing. Fuhrmann, Herr Kieckbusch, sowie wir Azubis mit unseren Organisatoren waren sichtlich beeindruckt von dem gesamten Resultat aller Präsentationen und der sehr produktiven zwei tägigen Ausarbeitungsphase.

Aufgrund der neuen Erfahrungen, die wir dank der guten Kooperation der 20 Auszubildenden sammeln durften, werden uns diese drei Tage weiterhin sehr positiv in Erinnerung bleiben.“

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Dr. Löbermann zeigte sich begeistert von der Dynamik der Azubis: „Trotz ihrer unterschiedlichen Unternehmensherkunft hat sich die Gruppe schnell gefunden und eine tolle Arbeitsatmosphäre kreiert.“

Teaser Vorstand meets Azubis 2017Arbeitsdirektor Michael Kieckbusch zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Die Veranstaltung hat sich fest etabliert und wird fortgesetzt. Dieser offene Dialog ist für uns als Vorstand eine wertvolle Erfahrung. Er ist ein Beitrag zu unserer besonderen Unternehmenskultur.“ Damit stimmt auch Prof. Fuhrmann überein: „Mich hat sehr beeindruckt, wie umfassend sich die jungen Mitarbeiter mit dem Unternehmensumfeld und den zukünftigen Herausforderungen an den Konzern auseinandergesetzt haben. Auch die Unvoreingenommenheit und die Fähigkeit der jungen Kolleginnen und Kollegen zu differenziertem Denken zu erleben, war eine echte Freude.“

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