„Ich hätte nie gedacht…“ – drei Tage, drei Themen und viele Eindrücke.
Wenn man 19 Auszubildende aus verschiedenen Gesellschaften des Salzgitter-Konzerns zusammenbringt und ihnen die Chance gibt, drei Tage lang an Themen zu arbeiten und am dritten Tag mit dem Vorstand auf Augenhöhe zu diskutieren, passiert etwas, das man vorher schwer greifen kann: Die Erwartungen werden übertroffen – und der eigene Einfluss ist größer als gedacht.
So ging es auch Batuhan E., Nico H. und Lina E.. Sie sind drei von 19 Auszubildenden bei „Vorstand meets Azubi 2025“ und stehen stellvertretend für das, was viele in diesen Tagen erlebt haben: den Moment, in dem man merkt, dass die eigene Stimme mehr bewirkt, als man sich vorgestellt hätte.
„Ich dachte, wir reden mit dem Vorstand. Am Ende haben wir mit dem Vorstand gearbeitet.“
Als die drei eingeladen wurden, war die Reaktion ähnlich: Freude, ein bisschen Unsicherheit und die Frage, was genau sie dort eigentlich erwartet. Dass sie wegen ihrer Leistungen, ihres Engagements und ihrer Offenheit ausgewählt wurden, wussten sie. Aber wie sehr sie sich einbringen konnten, wurde ihnen erst vor Ort klar. Schnell entstand eine Atmosphäre, die niemand als selbstverständlich gesehen hätte: locker, mutig, vertraut. Aus formellen Gesprächen wurden echte Diskussionen, aus Höflichkeitsfloskeln wurde ehrliches Interesse. Nicht nur unter den Azubis – auch mit Birgit Dietze (Vorständin Personal), Birgit Potrafki (Vorständin Finanzen) und Volker Mittelstädt (Ausbildungsleiter Salzgitter Flachstahl GmbH).
Viele hatten das Gefühl, dass eine Grenze verschwand. Nico beschreibt es so: „Alle waren offen, lustig und auf Augenhöhe miteinander. Total anders als erwartet.“ Und genau das machte es möglich, dass Ideen nicht nur geäußert, sondern auch ernsthaft diskutiert wurden.
Die Gruppen arbeiteten an den Themen Performance, Lebenslanges Lernen und Kommunikation. Bereiche, die die Zukunft des Unternehmens prägen werden. Während Lina erklärte, wie wichtig Weiterbildung für SALCOS® und neue Anlagen wird, brachte Batuhan die Idee eines strukturierten Lernpfads ein – ein Konzept, das direkt Anklang fand. Nico wiederum schaffte mit seiner offenen Art eine Atmosphäre, in der auch zurückhaltendere Teilnehmende sich trauten, ihre Gedanken einzubringen. Was ursprünglich wie eine gewöhnliche Gruppenarbeit begann, wurde zu etwas, das jede und jeden betraf: die Frage, wie wir uns gemeinsam weiterentwickeln wollen – persönlich und als Unternehmen.
Zwischen flüssigem Stahl und flüssigen Gesprächen
Die Werksführung war für viele ein Höhepunkt. Selbst diejenigen, die das Werk bereits kannten, wurden wieder neu beeindruckt. Besonders der flüssige Stahl beim Hochofenabstich war für viele ein Moment, in dem man spürt, wie groß dieses Unternehmen ist – und wie bedeutend die eigene Rolle sein kann, egal an welchem Punkt man in seiner Karriere steht. Es war eine Erfahrung, die verbindet: Staunen, Respekt und das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein.
Vielleicht liegt die Kraft dieser drei Tage genau darin, was danach bleibt. Bei allen 19 Azubis – und besonders bei diesen drei Stimmen – spürt man, dass der Blick nach vorne klarer geworden ist. Batuhan möchte sich weiterbilden, vielleicht als Techniker oder in Form eines Studiums. Nico plant die Meisterschule und den Industriefachwirt. Lina wünscht sich neue Chancen, Weiterbildung – und Menschen um sich herum, die sie unterstützen.
Sie alle gehen mit dem Gefühl zurück in ihre Ausbildungsstandorte, dass sie etwas mitgenommen haben, das man nicht planen kann: Selbstbewusstsein. Nicht laut, nicht arrogant – sondern im ruhigen Wissen, dass man etwas beitragen kann.

Die Auszubildenden arbeiteten gemeinsam mit den Führungskräften an Themen, die unsere Zukunft prägen werden.
„Unvergesslich“, „Gemeinschaft“, „anders“ – drei Tage, viele Worte. Eine Botschaft.
Am Ende haben die Azubis versucht, die Veranstaltung in drei Worte zu fassen. Heraus kamen Begriffe wie “inspirierend”, “Gemeinschaft”, “Zukunft”, “anders”, “unvergesslich”. Und vielleicht steckt genau darin die Essenz von Vorstand meets Azubi 2025: Manchmal verändert sich nicht die Welt in drei Tagen. Aber die Sicht darauf, wie viel man selbst bewirken kann.
Weitere Einblicke zu Vorstand meets Azubi 2025 gibt es auf dem Ausbildungs-Account @szfg_ausbildung auf Instagram und auf dem LinkedIn Profil von Birgit Potrafki.
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