Verschiedenste Legenden und Mythen existieren zum Ursprung des Drachenbootrennens. Die aus China stammende Sportart entstand der populärsten Legende nach bei dem Versuch, den chinesischen Nationaldichter Qu Yuan im Jahre 277 v. Chr. vor dem Ertrinken zu retten. Seitdem werden ihm zu Ehren Drachenbootrennen veranstaltet.

So seit einigen Jahren auch in Salzgitter auf dem Salzgittersee: Die Teilnahme am Drachenboot-Cup, der am 8. Juli stattfand, hat für uns längst Tradition. Auch in diesem Jahr wurden 22 schlagkräftige Paddler rekrutiert, um den anderen Firmen-Teams aus Salzgitter, Braunschweig, Wolfsburg und Umgebung Paroli zu bieten. Dabei ging es ordentlich zur Sache…

Im 1. Lauf war auf dem Weg zum Start eine gewisse Nervosität zu spüren. Als es dann aber hieß „GO“, waren wir alle voll dabei und gaben unser Bestes, um letztendlich eine für den ersten Lauf gute Zeit herauszufahren.
Kurz vor Beginn des 2. Laufes entschied sich das Wetter, den Paddlern nun auch von oben Wasser zukommen zu lassen, und es begann mächtig zu regnen. Die Verschlechterung des Wetters schien kein gutes Omen zu sein, denn der 2. Lauf wurde nicht ganz so erfolgreich zu Ende gebracht. Klitschnass (neben heftigem Regen gehört zum Drachenbootrennen immer auch eine gewisse Grundfeuchtigkeit durch gut gesetzte Paddelschläge…) und eher unzufrieden mit dem 2. Lauf hieß es nun, sich noch einmal zu stärken und die letzten Kräfte für den Platzierungslauf zu mobilisieren.
Im 3. und letzten Lauf lief es wieder rund: Teamgeist und Taktgefühl waren voll da und verhalfen uns zu einem guten Lauf und einem am Ende ordentlichen 19. Rang.

Es bleibt festzuhalten, dass der Salzgitter-Cup eine super Veranstaltung ist und Drachenbootfahren zwar eine nasse, aber absolut spaßbringende Sportart ist! Die Rennen und der gemeinsam verbrachte Tag haben uns allen viel Spaß bereitet und Teamgeist und Zusammenhalt unter uns Paddlern gestärkt. So können wir uns sicher sein, auch im nächsten Jahr ein schlagkräftiges Boot zu stellen und die Konkurrenz unseren Drachen von hinten bestaunen zu lassen!

Allen Salatschnibblern, Kuchenbäckern und Getränkeschleppern (das Buffet – noch ein Grund im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein…) sowie den Organisatoren ein großes Dankeschön!

Auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißen wird: „Was sind wir? MADE OF STEEL!“

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